Er steigt und steigt … der Meeresspiegel

Klar, wir wissen es alle – außer vielleicht der Donald – der Klimawandel schreitet voran. In den letzten Jahren jagte nicht selten eine Hitzewelle die nächste. Überall in Europa und der Welt schwitzten Mensch und Tier. Das hat natürlich auch gravierende Auswirkungen auf Nord- und Südpol. Die Gletscher schmelzen … der Meeresspiegel steigt. 

Der Meeresspiegel steigt rasant!

Komm, hol die Rettungswesten raus

Werden wir womöglich bald alle ersaufen? Möglicherweise! Eine neue Studie ermittelte jetzt, dass der Meeresspiegel im letzten Jahr erschreckend schnell gestiegen ist – und zwar um ganze 3.7 Millimeter. Klingt erst einmal nicht viel … ist es aber! 

Paradiesisch untergehen

Ein Paradies steht schon vor dem Untergang. Geht es mit der Erderwärmung so weiter, wird es die Malediven im Jahr 2100 nicht mehr geben. Und Costa Rica? Auch unsere Wahlheimat hat immer häufiger mit extremen Wetterphänomen, steigenden Fluten und wärmenderen Küstengewässer zu kämpfen. So kommt es an der Pazifikküste immer häufiger zu gefährlichen Springfluten, Fische sterben aus.

Touristen, wir lieben und hassen sie

Es ist also unerlässlich, dass wir alle an einem Strang ziehen um die Erderwärmung möglichst im Zaum zu halten. Dies gilt auch für die Tourismusindustrie, die hier in Costa Rica zu den Haupteinnahmequellen gehört. Klar, Touristen bringen Geld! Aber mit der wachsende Zahl an Urlaubsflügen erhöht sich auch die CO2-Emission – und wo mehr Menschen sind, ist auch mehr Müll! 

Mit Eco-Hotels gegen Massentourismus

Silver lining am Horizont

Eco-Hotels, wie zum Beispiel das Paraiso de Cocodrilo hier in Guanacaste, sorgen aber für den Streifen Hoffnung am Horizont. Statt auf Massenandrang wird hier versucht, im Einklang mit der Natur zu leben. Und dazu gehört auch mal, auf Plastikliegestühle am Strand zu verzichten! 

Greta zeigt der Politik, wo es langgeht

15-Jährige beweist mehr Verstand als unsere Staats-“Oberhäupter“

Rollstuhlfahrer im Meer?

Greta zeigt der Politik, wo es langgeht

“Gebt den Kindern das Kommando, Sie berechnen nicht, was sie tun, Die Welt gehört in Kinderhände, Dem Trübsinn ein Ende”

Herbert Grönemeyer wusste dies bereits 1986. Seit Tausende Schüler und Schülerinnen, angefacht von der 15-Jährige Greta Thunberg, jeden Freitag unter dem Motto „Fridays for Future“ die Schule schwänzen und lautstark durch die Metropolen der Welt ziehen,weiß es auch die Politik. Und der schmeckt das Commitment der jungen Generation so überhaupt nicht!

Greta Thunberg – Die Klima-Rebellin

Politiker laufen Sturm

“Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis. CL” twitterte unlängst FDP-Schnösel Christian Linder. Kurz gesagt: Büffelt lieber unsinniges Zeug, als uns unser Versagen öffentlich aufs Butterbrot zu schmieren. 

Christian Lindner, ein Fähnchen im Wind

Moment mal, sagten Sie nicht selbst, Herr Lindner, Sie hätten „die Schulzeit nur auf einer Arschbacke abgesessen“? Geistige Höhenflügen also Fehlanzeige. Und im Wahlkampf hieß es dann wiederum in großen pinken Lettern: “Schulranzen verändern die Welt, nicht Aktenkoffer!” Fast scheint es, Sie gleichen einem Fähnchen im Wind. 

Taten müssen folgen

Geht es der Politik also womöglich einfach gründlich gegen den Strich, dass endlich ein Aufbegehren in der Gesellschaft herrscht – und das von den Jüngsten unter uns?! Plötzlich heißt es nicht mehr nur „ ja und Amen“, plötzlich werden konkrete Taten gefordert. Denn wie viele Klima-Kipfel sollen noch verstreichen, wieviel Schmutz muss noch in die Luft geblasen werden, bevor die Politik aufwacht? Lindner und Konsorten kann es egal sein. Die Herren und Damen werden die große Klimakatastrophe nicht mehr erleben. Aber denken wir doch bitte an die nachfolgenden Generation.

Greta kümmert der Gegenwind herzlich wenig. Gut so, die kleine Aktivistin ist unlängst für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Ein Zeichen in die richtige Richtung!

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Cannabis Legalisierung bringt Geld und Arbeit

I don’t care about climate change