Costa Rica, the eternal paradise – or not?

Climate change, plastics in the sea, natural disasters – there are many keywords that describe how bad the world has become. Natural scientists have been sounding the alarm for years, the earth is transmitting SOS, plant and animal species are dying out – and people were not interested. Much too long.

What is happening around us

In the last centuries we have optimized our way of life at the expense of our environment. Some particularly refined people have also polished up their bank accounts. Now we have reached a point where Mother Earth and the climate are fighting back. In fact, humanity has sacrificed the integrity of the environment to its luxury.

But there are also rays of hope. When it comes to sustainability, Costa Ricans can pat themselves on the back. The Ticos are at the forefront of ecotourism! Environmental friendliness is a top priority here in the land of turtles and sloths.

Appearances are deceptive

Nevertheless, Costa Rica cannot escape the consequences of climate change. This green paradise in Central America, which is its own small, intact world, will have to struggle with the consequences, as will the rest of it. Despite exemplary sustainability, despite living in harmony with nature, no one here is immune to the extent of climate change.

Climate change Costa Rica: The sea is getting closer

Melting glaciers, for example, is an important buzzword here. If you don’t close your eyes to reality, you can already see the consequences on site. Here in Costa Rica, near Samana, directly on the beach. A walk at Playa Buena Vista shows how the sea has already changed. The waves come closer and closer to the shore. Their foothills now make it to the grass line.

climate change Costa Rica beach
ocean eating beach

 

http://costarica-relax.com/klimawandel-das-meer-kommt-naeher

Thwaites Glacier

The water level changes because nature reacts here too. By and large, everything is a single chain reaction. As our earth’s atmosphere warms, more and more ice melts at the South Pole – dangerously much. There are now masses of thawed matter flowing from the Antarctic mainland into the sea, causing its mirror to rise. At present it is 20 cm higher than in times before industrialisation. If the so-called Thwaites glacier, the size of California, were to melt, the sea level would rise by another half meter in the next 150 years. What sounds like harmless sizes, however, has fatal effects on the environment.

more information about Costa Rica: https://travelnews2010.wordpress.com/

Klimawandel, das Meer kommt näher…

Pazifikküste strand Buena Vista

Noch vor 10 Jahren haben viele gesagt, ja der Klimawandel kommt. Aber das betrifft die kommende Generation.
Heute können wir ihn, zum Beispiel beim Wetter, selber jeden Tag erleben. Wir sind schon mitten drin.

Die Situation

In der Atmosphäre geht die globale CO2-Konzentration unaufhaltsam noch oben. In diesen Mai 2019 wurde schon wieder ein neuer Rekordwert innerhalb der letzten 400.000 Jahre aufgerufen. ( Quelle, Messstation der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

Einen Rekordanstieg des Meeresspiegels hat die Weltwetterorganisation festgestellt. Die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.
waren die vergangenen vier Jahre.
1,5 Grad sind verlangt, 4 derzeit realistisch

Klimawandel in Costa Rica

El-Nino Folgen erlebt Costa Rica erlebt Costa Rica schon seit vielen Jahren. Das wiederkehrende Wetterphänomen, das durch Temperaturunterschiede im Pazifik das Wetter in vielen Teilen der Welt ins Chaos stürzt. Hier führt das an der costa-ricanischen Pazifikküste zu Trockenheit, aber an der Atlantikküste regnet es deutlich mehr als vorher.

Er steigt und steigt … der Meeresspiegel

Klimawandel Beispiel Playa Buena Vista Samara

Das Meer ist deutlich näher gekommen. Wir wohnen schon fast 30 Jahre hier und sind jeden Tag am Strand. So krass war es noch nie. Die Bilder sprechen für sich.

 

El-Nino Costa Rica
Klimawandel in Costa Rica

 

Naturgemäß gibt es dann immer Leute die sagen dann: ist doch gut dann brachen wir nicht mehr so weit zum Strand laufen. Oder in Deutschland: Wenn es wärmer wird brachen wir nicht mehr zu heizen.

Die könnten dann die Partei gründen: Ignoranten aller Länder vereinigt euch.

Leck mich oder wie

 

Wo der Chill-Faktor ganz hoch ist!

Wir sind getrieben! Kaum jemand ist heutzutage noch richtig entspannt. Doch wie kommt dieser tödliche Dauer-Stress? 

Taxis in Costa Rica
Großstadtleben – Stress pur!

Arbeit, Familie und eine perfekte Wohnung – dazu der Anspruch, dass auch bitte alles perfekt sein muss. Kein Wunder also, dass wir in unserem Alltag häufig so gestresst sind, dass unser Körper irgendwann die Notbremse zieht. Er kollabiert. 

Unser Körper leidet

Denn auch unsere Zellen stehen mehr und mehr unter extremer Dauerbelastung. 95 Prozent der Nahrung ist heutzutage industriell hergestellt. Die zahlreichen zugeführten Haltbarkeits- und Geschmacksstoffe sind pures Gift für den Körper. Wer seinen Lebensmittelpunkt dann auch noch in einer Großstadt hat, bombardiert sein Immunsystem zusätzlich mit Feinstaub, Lärm und Co.

no high risk Costa Rica
better together

Es geht auch anders!

Dabei ist die Lösung ganz einfach. Kommt zu uns ins Naturparadies Costa Rica und pumpt euren Chill-Faktor. In unserem Costa Rica Hotel in Samara am Schildkrötenstrand Buena Vista fällt der Alltagsstress garantiert von euch ab. Überall sind Hängematten versteckt, der Pool lädt zum Baden ein und an den naturbelassenen Stränden findet man kaum Touristen. 

Mehr Infos zum Thema findet ihr hier. Oder bucht doch gleich euren Aufenthalt bei uns

Jetzt gibt’s was auf die Knolle

sekundäre Ernährungsstoffe

Chia, Kale und Co. – Ja, der Superfood-Trend kennt keine Grenzen. Dabei ist es gerade die gute, alte rote Zwiebel, die eine echte Wonder Woman ist.

Ob roh, gedünstet oder gebraten – rote Zwiebeln schmecken einfach immer geil. Und: gesund sind die runden Biester auch noch. Dass sie als ein altes Hausmittel gegen Ohren- und Halsschmerzen sowie Husten gelten, das wußte schon unsere Großmutter. Jetzt ist klar: Ihre sekundären Planzenstoffe sind wahre Superhelden.

Rote Zwiebeln helfen gegen Krebs

Killer-Kommando gegen Krebszellen

Sie enthalten nämlich viele Antioxidantien. Zu den wichtigsten zählt dabei Quercetin. Es verhindert, dass bei der körpereigenen Energiegewinnung die freien Radikale, der Oxidations-Müll, unsere Zellen zerstören. Verständlicher gesagt: Die Krebszellen werden in den zellulären Selbstmord getrieben. Doch nur wo scharf geschossen wird, ist die Wirkung auch besonders hoch. Grund: Je kräftiger die Zwiebel schmeckt, desto höher ist ihr Anteil an Antioxidantien. 

Bakterien haben keine Chance

Außerdem enthalten rote Zwiebeln sogenannte Sulfide. Das sind Schwefelverbindungen, die das Bakterienwachstum hemmen. Dies ist extrem wichtig, denn diese Bakterien sorgen für die Bildung krebserregender Nitrosaminen. Sie entstehen unter anderem im sauren Milieu des Magens aus Nitriten und Aminen. Da die Sulfid-Verbindungen jedoch dieses Wachstum verhindert, wird die Bildung von potenziellen Krebszellen im Keim erstickt.

Super-Knolle mit Super-Kräften

Auch Schwermetalle und andere Giftstoffe werden durch den Verzehr von roten Super-Knolle unterstützt. Damit diese aber ihre volle Wirkung entfalten kann, sollten möglichst die äußeren Ringe auf dem Teller landen. Diese enthalten nämlich die höchste Konzentration an Pflanzenstoffen. Bestellen Sie also das nächste Mal bei uns im Restaurant Paraiso Organico eine Extraportion Zwiebeln. Wir servieren sie Ihnen gern. Guten Appetit!

Ausserdem lässt sich die Blutbildung durch Trinken von Kräuterblut, RoteBeete-Saft und roter Zwiebel Saft verbessern. Sicher wird die rote Beete und dessen Heilungswirkung von uns als kommender Artikel behandelt.

Superfood Ingwer?

Kaffee doch nicht so ungesund

Im Urlaub bitte Stecker ziehen

Mein Costa Rica Praktikum im Dschungel

Schönes Hotel in Costa Rica

Ein Costa Rica Praktikum , in einem der schönsten Länder der Welt, ist natürlich ganz anders als ein normales Praktikum in Deutschland. Doch wie genau lief der ganze Prozess ab? Ich werde von meinen ganz persönlichen Eindrücken vom Anfang der Planung bis hin zur Ankunft in Costa Rica berichten.

Costa Rica soll`s sein

Eines war zu Ende meiner Schulzeit in Bayern schon ziemlich schnell klar. Nicht was ich später studieren oder arbeiten will, sondern, dass ich nach meinem Abi erst mal ins Ausland möchte. Ein Jahr, um neue Orte zu entdecken, andere Lebensweisen kennenzulernen und einfach mal raus aus Deutschland zu kommen. Nichts gegen Deutschland, aber ein wenig Abstand und andere Lebenseinstellungen tun, denk ich, auch mal gut.

Jetzt stellte sich natürlich als erstes die Frage: wohin denn die Reise?

Das war nicht von Anfang an klar, aber Lateinamerika hat mich schon immer begeistert. Eine ganz andere Kultur und Lebenseinstellung, eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt und als extra Pluspunkt eine Möglichkeit, um mein Spanisch ein bisschen aufzubessern.

Außerdem ist dieser Kontinent doch etwas weit weg von Deutschland, oder auch sehr sehr weit weg…. zum einen ist das natürlich schon ein bisschen beängstigend, da ich bisher noch nicht mal über die Grenzen von Europa gekommen bin. Allerdings auch genau das was ich suche: etwas vollkommenes Neues und Entferntes.

Nach ein bisschen rumschauen und recherchieren, fiel meine Wahl dann relativ schnell auf Costa Rica. Die riesige Artenvielfalt, die vielen Naturschutzgebiete, die unterschiedlichsten Landschaften von wunderschönen Stränden am Meer bis hin zu Regenwäldern oder Vulkanen. Das kann man in dem flächenmäßig doch recht kleinen Land von rund 51.000 Quadratkilometern alles finden. Schon irgendwie lustig, das ist sogar kleiner als das Bundesland aus dem ich komme. Bayern hat nämlich circa 70.000 Quadratkilometer.

Letztendlich beruhte die Entscheidung dann aber einfach auf meinem Bauchgefühl: ich will ein Costa Rica Praktikum machen!

Sandstrand Costa Rica
Strand am Pazifik in Costa Rica

Das Planen beginnt

Nun begann der „spaßige“ Teil eines Auslandsaufenthalts: das Planen. Was will ich machen? Wo genau soll`s hin gehen? Wie verdiene ich mein Geld?

Nach ein paar Irrwegen, erzählte mir meine Mutter dann, dass sie mit einer Studentin gesprochen hat, die für ein paar Monate in einer Pension in Mittelamerika gearbeitet hat. Sie war total begeistert und schlug mir das Hotel Paraiso de cocodrilo vor. Dort hat sie ein Costa Rica Praktikum gemacht und ein Zimmer und Verpflegung für die Zeit erhalten. Nach ein paar Fehlversuchen klang dieses Angebot also sehr verlockend. Nach kurzem recherchieren, wurde die Idee auch immer vielversprechender. Das Hotel liegt super nahe am Strand Buena Vista und gleichzeitig direkt im Regenwald, hat also einiges an Natur zu bieten. Auch die Touristenstadt Sámara liegt ganz nahe.

Es hat also eigentlich alles was man sich von einem Ort in Costa Rica erhofft.

Daraufhin hab ich Rainer, den Pensionsleiter, ganz einfach per Email angeschrieben und gefragt, ob er noch eine Praktikantin sucht. Wir haben kurz hin und her geschrieben, unser Skype ausgetauscht und kurz darauf hatte ich eine Zusage für ein Praktikum von Dezember bis März. Tatsächlich ganz locker und easy. Das hat natürlich schon jede Menge vereinfacht: ich hatte eine feste Zusagen und einen Ort, wo ich bleiben kann. Das ist erst mal das Wichtigste.

Mit der Planung hab ich recht früh angefangen, also hatte ich keinen zu großen Stress alles zu organisieren. Das Flugticket hab ich kurz danach gebucht und mit dem ganzen Papierkram angefangen. Eine Krankenkasse fürs Ausland abgeschlossen, eine VISA Karte beantragt und, und, und…da muss man nun mal durch, wenn man soweit weg ins Ausland will. Aber letztendlich ist es der Aufwand auf jeden Fall wert.

Und los geht`s

Wie die Zeit verging, kam der Zeitpunkt der Abreise zu meinem Costa Rica Praktikum immer näher. Und so wurden kurz vor dem Abflug, noch alle letzten Dinge erledigt. Koffer packen, alles checken, Freunde und Familie verabschieden und schon war`s so weit. Ein Stofffaultier, das mir meine Freunde geschenkt haben, soll mich auf meiner Reise begleiten.

Stoff-Faultier Costa Rica
Costa Rica ein Paradies für Tiere

Am 28. November nachts um 4 Uhr wurden meine Eltern, mein Bruder und mein Hund ins Auto gepackt und los ging`s zum Flughafen in München. Ein bisschen Schiss hatte ich ehrlich gesagt schon, da ich ja zum ersten mal allein geflogen bin. Eigentlich war es sogar mein erster wirklicher Flug, da ich bei meinem anderen Flug zu klein war, als das ich mich daran erinnern könnte.

Flug von Deutschland nach Costa Rica
Aufbruch zum Flughafen

War aber im Nachhinein alles gar nicht so schlimm, wie gedacht. Check-In und Kontrolle hinter mir hab ich dann also nur noch auf meinen Flug nach Madrid als Zwischen-stopp gewartet.
Es war echt recht einfach, und so saß ich dann circa um 7 Uhr in meinem Flieger nach Spanien.

Mit einer leichten Verspätung kamen wir dann in Madrid an und ab ging`s weiter, um nicht den Anschlussflug zu meinem Costa Rica Praktikum zu verpassen. Es gab ein wenig Gehetze, aber Gott sei Dank ist alles gut gelaufen und so saß ich dann circa eine halbe Stunde später im großen Flugzeug nach San José. Jetzt war also nur Zeit totschlagen angesagt, da der Flug doch ziemlich lange dauerte. 13 Stunden wechselte ich also Positionen, um vielleicht doch etwas bequemer zu sitzen, schaute einen Film oder döste ein wenig. Ein Mal sind wir wohl in einen kleinen Sturm oder so gekommen, da das Flugzeug etwas wackelte und rüttelte. Das war zwar etwas gruselig, aber komischerweise auch irgendwie lustig, solange alles gut geht natürlich. Abgesehen davon war der Flug aber recht angenehm.

Endlich sind wir dann in San José gelandet und jetzt musste ich nur noch durch eine kurze Kontrolle, hab meinen Koffer abgeholt und bin raus aus dem Flughafen. Direkt beim Ausgang wurde ich dann von meinem Fahrer abgeholt, der mich direkt zum Hotel gebracht hat.

Während der Fahrt hat es zwar zwischendurch ziemlich stark geregnet, aber sonst war sie recht entspannt. Und so ging es dann schließlich im Dunkeln durch den Wald auf einer holprigen Straße zum Hotel Paraiso de cocodrilo.

Nach dem langen Tag wollte ich ehrlich gesagt einfach nur noch ins Bett und schlafen. Ich war total müde und fertig, kam aber alles in einem sehr gut und reibungslos im Hotel an. Und so neigte sich ein anstrengender, aber auch sehr interessanter Tag dem Ende zu. Abends schlief ich dann in meinem Zimmer zu den nächtlichen Geräuschen des Regenwalds ein.

Glauben konnte ich ehrlich gesagt immer noch nicht, dass ich jetzt wirklich mein Costa Rica Praktikum beginne. Mal schauen was ich hier alles erleben werde…

 

Praktikum im Hotel in Sámara am Strand

Mein Erlebnis in Costa Rica

Abenteuerpraktikum am Meer

chillier Strand nahe dem Hotel Costa Rica Samara
naturbelassener Strand mit Schildkröten

Er steigt und steigt … der Meeresspiegel

Klar, wir wissen es alle – außer vielleicht der Donald – der Klimawandel schreitet voran. In den letzten Jahren jagte nicht selten eine Hitzewelle die nächste. Überall in Europa und der Welt schwitzten Mensch und Tier. Das hat natürlich auch gravierende Auswirkungen auf Nord- und Südpol. Die Gletscher schmelzen … der Meeresspiegel steigt. 

Der Meeresspiegel steigt rasant!

Komm, hol die Rettungswesten raus

Werden wir womöglich bald alle ersaufen? Möglicherweise! Eine neue Studie ermittelte jetzt, dass der Meeresspiegel im letzten Jahr erschreckend schnell gestiegen ist – und zwar um ganze 3.7 Millimeter. Klingt erst einmal nicht viel … ist es aber! 

Paradiesisch untergehen

Ein Paradies steht schon vor dem Untergang. Geht es mit der Erderwärmung so weiter, wird es die Malediven im Jahr 2100 nicht mehr geben. Und Costa Rica? Auch unsere Wahlheimat hat immer häufiger mit extremen Wetterphänomen, steigenden Fluten und wärmenderen Küstengewässer zu kämpfen. So kommt es an der Pazifikküste immer häufiger zu gefährlichen Springfluten, Fische sterben aus.

Touristen, wir lieben und hassen sie

Es ist also unerlässlich, dass wir alle an einem Strang ziehen um die Erderwärmung möglichst im Zaum zu halten. Dies gilt auch für die Tourismusindustrie, die hier in Costa Rica zu den Haupteinnahmequellen gehört. Klar, Touristen bringen Geld! Aber mit der wachsende Zahl an Urlaubsflügen erhöht sich auch die CO2-Emission – und wo mehr Menschen sind, ist auch mehr Müll! 

Mit Eco-Hotels gegen Massentourismus

Silver lining am Horizont

Eco-Hotels, wie zum Beispiel das Paraiso de Cocodrilo hier in Guanacaste, sorgen aber für den Streifen Hoffnung am Horizont. Statt auf Massenandrang wird hier versucht, im Einklang mit der Natur zu leben. Und dazu gehört auch mal, auf Plastikliegestühle am Strand zu verzichten! 

Greta zeigt der Politik, wo es langgeht

15-Jährige beweist mehr Verstand als unsere Staats-“Oberhäupter“

Rollstuhlfahrer im Meer?

Greta zeigt der Politik, wo es langgeht

“Gebt den Kindern das Kommando, Sie berechnen nicht, was sie tun, Die Welt gehört in Kinderhände, Dem Trübsinn ein Ende”

Herbert Grönemeyer wusste dies bereits 1986. Seit Tausende Schüler und Schülerinnen, angefacht von der 15-Jährige Greta Thunberg, jeden Freitag unter dem Motto „Fridays for Future“ die Schule schwänzen und lautstark durch die Metropolen der Welt ziehen,weiß es auch die Politik. Und der schmeckt das Commitment der jungen Generation so überhaupt nicht!

Greta Thunberg – Die Klima-Rebellin

Politiker laufen Sturm

“Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis. CL” twitterte unlängst FDP-Schnösel Christian Linder. Kurz gesagt: Büffelt lieber unsinniges Zeug, als uns unser Versagen öffentlich aufs Butterbrot zu schmieren. 

Christian Lindner, ein Fähnchen im Wind

Moment mal, sagten Sie nicht selbst, Herr Lindner, Sie hätten „die Schulzeit nur auf einer Arschbacke abgesessen“? Geistige Höhenflügen also Fehlanzeige. Und im Wahlkampf hieß es dann wiederum in großen pinken Lettern: “Schulranzen verändern die Welt, nicht Aktenkoffer!” Fast scheint es, Sie gleichen einem Fähnchen im Wind. 

Taten müssen folgen

Geht es der Politik also womöglich einfach gründlich gegen den Strich, dass endlich ein Aufbegehren in der Gesellschaft herrscht – und das von den Jüngsten unter uns?! Plötzlich heißt es nicht mehr nur „ ja und Amen“, plötzlich werden konkrete Taten gefordert. Denn wie viele Klima-Kipfel sollen noch verstreichen, wieviel Schmutz muss noch in die Luft geblasen werden, bevor die Politik aufwacht? Lindner und Konsorten kann es egal sein. Die Herren und Damen werden die große Klimakatastrophe nicht mehr erleben. Aber denken wir doch bitte an die nachfolgenden Generation.

Greta kümmert der Gegenwind herzlich wenig. Gut so, die kleine Aktivistin ist unlängst für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Ein Zeichen in die richtige Richtung!

Schüler in Australien beziehen Stellung

15-Jährige beweist mehr Verstand als unsere Staats-“Oberhäupter“

Cannabis Legalisierung bringt Geld und Arbeit

I don’t care about climate change

Lass uns weiter Menschen schlachten

Ach, die Indianer und der moderne Mensch: das ist eine lang zurückreichende Geschichte…und die ist alles andere als positiv für uns. Eigentlich treten wir da nur als grausige Mörder in Erscheinung, also am besten vergessen wir das ganze gleich…heutzutage ist ja eh alles anders. Indigene Völker gibt es ja gar nicht mehr so wirklich, oder?

Amerika Indianer
So kennen wir den „typischen“ Indianer

Indianer: so geht`s!

Von wegen: indigene Völker sind heute noch auf der ganzen Welt verteilt. Ob Asien, Mittel- oder Südamerika. Okay, es handelt sich zwar nur um wenige und vergleichsweise kleine Gruppen, aber sie leben teilweise sogar ohne irgendeinen Kontakt zur Außenwelt. Und das sollte auch besser so bleiben, denn schuld an der krassen Dezimierung haben natürlich wieder mal wir: der „moderne“ Mensch.

Beispielsweise kamen im 16. Jahrhundert die spanischen Eroberer nach Lateinamerika und hinterließen neben Pferden jede Menge Zerstörung und Tod. Sie rotteten die indigene Bevölkerung nahezu vollkommen aus und was ist übrig geblieben von einst starken und selbstständigen Stämmen?

Indigene Völker in Costa Rica – heute

Viel hat sich natürlich verändert. Viele Stämme haben ihre alten Traditionen vernachlässigt, wurden immer mehr in die westliche Welt integriert und sprechen heute teilweise nur noch spanisch. Ihre alte Sprache ist verloren gegangen….

Aber das ist nicht überall so: auch in Costa Rica gibt es noch wenige Gruppen, die es tatsächlich geschafft haben Abstand von uns zu halten. So wie zum Beispiel die Cabécares. Sie haben ihre Identität bewahrt und leben noch nach alten Traditionen. So haben sie ihre eigene Sprache, Religion und Kultur. Sie fischen, gehen auf die Jagd, kochen nach alten Rezepten und gebrauchen natürliche Medizin. Hier werden sie auch von der Regierung geschützt, beispielsweise mit Indianer-Reservaten. Denn zu viel Unheil wurde diesen Menschen bereits angetan.

Indigene Völker in Lateinamerika
Indianer leben auch heute noch im Regenwald

Mörder bleibt Mörder

Allerdings hat sich so viel gar nicht geändert. Indigene Völker werden noch heute immer weiter bedrängt und in Gefahr gebracht, vor allem wenn es an staatlicher Unterstützung fehlt. Kommt dann nämlich ein Bolsonaro und gesteht den Indianern in Brasilien keinerlei Schutz zu, könnte es schwierig werden…So wie der brasilianische Präsident, sehen auch viele Andere keine Notwendigkeit alte traditionelle Stämme zu schützen. Steht ein indigener Stamm, tief im Regenwald, zwischen Unternehmern und ihrem Geld, wird dieser gelegentlich sogar einfach abgeschlachtet. Das geschieht ganz leise und ohne Zeugen, also auch ohne irgendwelche Folgen. Schön wie wir Menschen mit anderen Menschen umgehen und aus unseren Fehlern lernen…., oder kann man solche Schlachter überhaupt „Mensch“ nennen?

Dieses Mädchen zeigt wo`s lang geht und kämpft fürs Klima!

Frühstücken mit Kolibris in Costa Rica

Nächstes Jahr wird alles anders!

Dinge besser machen

Nächstes Jahr wird alles anders: versprochen! Neues Jahr, neuer Mensch! Wer kennt es nicht? Unsere Vorsätze, die wir jedes Jahr groß ankündigen und dann…naja meist nicht wirklich umsetzten…Sind diese Versprechen an uns selbst also nur reine Selbsttäuschung oder könnten wir sie tatsächlich erfüllen?

Silvester-Traditionen in Deutschland

Ach ja, bald ist es wieder so weit: der Jahreswechsel steht bevor. 2018 verabschiedet sich und macht einen Abgang, damit 2019 durchstarten kann. Auch in Deutschland gibt es für Silvester so einige Bräuche: neben dem Bleigießen oder den Raketen zu Mitternacht sind auch die Neujahrs-Vorsätze ein Teil unserer Kultur. Und jedes Jahr ist es gefühlt die gleiche Leier…

Familie und Freunde kündigen ihre großen Neujahrs-Ziele an, du selbst machst dir Gedanken, was in deinem Leben besser laufen könnte und schon sind eure Neujahrs-Vorsätze entstanden. Dabei gibt es in Deutschland auch so einige Klassiker.

In Deutschland kracht es ganz schön!
Das Feuerwerk um Mitternacht gehört einfach zu Silvester!

Unsere Vorsätze für 2019

Auch dieses Mal wurden wieder Umfragen zum Jahreswechsel durchgeführt. Auffällig ist die Nummer 1 der Vorsätze fürs nächste Jahr und dieser handelt nicht von Familie oder Freunden sondern: die Leute wollen weniger Stress. Schon wieder steht dieser Punkt ganz oben auf der deutschen Liste und sagt doch so einiges über unsere Gesellschaft und unsere Lebenseinstellung aus. Mit nur zwei Prozentpunkten weniger wünschen sich 60% der Befragten mehr Zeit mit ihrer Familie und Freunden zu verbringen.

Dann kommen wie üblich mehr Sport, gesündere Ernährung, der Wunsch abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Alles schon mal gehört. Doch bringen diese Vorsätze wirklich was oder sind sie eh zum Scheitern verurteilt?

Im neuen Jahr ins Fitnessstudio
Neben Familie und Freunden, ist auch der Vorsatz abzunehmen weit verbreitet

Können wir unsere Vorsätze einhalten?

Können wir unsere Vorsätze einhalten?Zum einen kommt es natürlich immer drauf an wie ernst es einem ist. Sagt man seinen Vorsatz nur so locker dahin und weiß im Hinterkopf eh schon: „nö, den werd ich wohl nich` wirklich durchziehen“…wird es vermutlich auch so eintreten.

Wir Menschen kriegen unseren Arsch nur schwer hoch, Veränderung fällt uns nicht leicht. Aber unmöglich ist es auch nicht. Experten raten daher, neben dem Vorsatz auch einen konkreten, erfüllbaren Plan aufzustellen. Beispielsweise eine Work-out-routine oder einen klaren Essensplan. So wird der bloße Vorsatz schon realer und schwebt nicht nur irgendwo in unserem Kopf herum.

 

Von Null anfangen

Einige Argumente gegen diese Neujahrsvorsätze sind, dass man sich ja das ganze Jahr über ändern kann. Man könnte auch im August mit einer Diät anfangen oder im Oktober mit dem Rauchen aufhören. Natürlich, umso früher, umso besser. Allerdings hat der Jahreswechsel tatsächlich schon einen gewissen Zauber. Nie beschäftigen wir uns so intensiv mit uns selbst und unseren Wünschen für Veränderung, wie um diese Zeit des Jahres.

In gewisser Weise fühlt sich der Jahreswechsel schon für viele wie ein Neuanfang an. Man lässt das Alte hinter sich und blickt voller Euphorie auf eine neue Chance sein Leben zu gestalten. Es ist als wäre mit dem 01. Januar vieles auf Null gesetzt und das kann durchaus sehr motivierend wirken. Und genau diese Motivation fehlt vielen, wollen sie während dem Jahr eine große Veränderung vollziehen.

Wer also tatsächlich unzufrieden mit 2018 war, hat nun die Möglichkeit 2019 anders anzugehen. Letztendlich kommt es aber nicht auf das neue Jahr, sondern auf uns selbst an. Immerhin sind wir es die fürs Abnehmen auf ein Laufband steigen müssen….leider….

Eine 15-Jährige geigt den Politikern so richtig die Meinung!

Traumhotel mitten im Dschungel

15-Jährige beweist mehr Verstand als unsere Staats-“Oberhäupter“

Als 15-Jährige eine Rede auf der UN-Klimakonferenz halten, klingt schon ein wenig absurd, oder? Aber genau das ist erst vor ein paar Tagen passiert.

Greta Thunberg:

15 Jahre, Schwedin, liebt es mit ihren Hunden spazieren zu gehen. Ein ganz normales Mädchen wie es auf den ersten Blick scheint. Aber nein das trifft hier auf gar keinen Fall zu. In Greta steckt nämlich jede Menge Wut und Enttäuschung und zwar auf unsere Politiker. Und dieses Mädchen nimmt kein Blatt vor den Mund.

Schon seit längeren fällt die junge Schwedin durch ihr mutiges Verhalten auf. Als die Sommerferien dieses Jahr enden, denkt Greta nicht mal daran in die Schule zu gehen. Sie setzt sich im August mit einem Schild auf dem: „Schulstreik für da Klima“ steht vor das schwedische Parlament in Stockholm, um gegen die aktuelle Klimapolitik zu demonstrieren.

Auf die Zukunft ist geschissen

Mittlerweile schwänzt sie „nur“ noch freitags die Schule und verbreitet den Hashtag #FridaysForFuture auf Twitter.

Greta hält eine Rede
Greta auf dem „People`s climate march“ in Schweden

Rede auf UN-Klimakonferenz

Schon damals hat sie mit ihrer Aktion viele, vor allem Schüler, inspiriert selbst auf die Straßen zu gehen, um zu demonstrieren. Und nun ist sie sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Sie wurde eingeladen auf der UN-Klimakonferenz dieses Jahr in Kattowitz eine Rede zu halten. Und da hat sie tatsächlich kein Blatt vor den Mund genommen.

Sie sagt ganz klar und deutlich, dass auf unsere Politiker kein Verlass sei: „Sie haben uns schon in der Vergangenheit ignoriert und werden es wieder tun. Wir sind hierher gekommen, um sie wissen zu lassen, Veränderung wird kommen, ob sie es wollen oder nicht.“

Greta sieht, im Gegensatz zu unseren Staatsoberhäuptern, die Notwendigkeit einer radikalen Veränderung. Laut ihr gibt es keine „Grauzone“, wenn es um das Überleben der Menschen auf dieser Erde geht. Es muss also alles daran gesetzt werden dieses existenzielle Problem zu bekämpfen. Und da unsere Politiker versagt haben und sich wie „Kinder“ verhalten, müssen wir selbst uns nun beteiligen, damit endlich mal etwas voran geht.

Greta redet Politikern ins Gewissen
Gretas Rede an den UN Generalsekretär António Guterres

Die Jugend soll aktiv werden

Das junge Mädchen richtet ihre Appelle vor allem an die jüngeren Generationen, also an Schüler wie sie, denn die Erwachsenen „scheißen“ lediglich auf ihre Zukunft. Also liegt es an ihnen etwas zu ändern. Die heutigen Medien sollen genutzt werden, um ihre Botschaft weiterzutragen.

Denn Greta sagt ganz richtig: „Wozu denn in der Schule für eine Zukunft lernen, wenn es womöglich gar keine Zukunft gibt?“

 

Australiens Schüler haben genug!