Jetzt gibt’s was auf die Knolle

sekundäre Ernährungsstoffe

Chia, Kale und Co. – Ja, der Superfood-Trend kennt keine Grenzen. Dabei ist es gerade die gute, alte rote Zwiebel, die eine echte Wonder Woman ist.

Ob roh, gedünstet oder gebraten – rote Zwiebeln schmecken einfach immer geil. Und: gesund sind die runden Biester auch noch. Dass sie als ein altes Hausmittel gegen Ohren- und Halsschmerzen sowie Husten gelten, das wußte schon unsere Großmutter. Jetzt ist klar: Ihre sekundären Planzenstoffe sind wahre Superhelden.

Rote Zwiebeln helfen gegen Krebs

Killer-Kommando gegen Krebszellen

Sie enthalten nämlich viele Antioxidantien. Zu den wichtigsten zählt dabei Quercetin. Es verhindert, dass bei der körpereigenen Energiegewinnung die freien Radikale, der Oxidations-Müll, unsere Zellen zerstören. Verständlicher gesagt: Die Krebszellen werden in den zellulären Selbstmord getrieben. Doch nur wo scharf geschossen wird, ist die Wirkung auch besonders hoch. Grund: Je kräftiger die Zwiebel schmeckt, desto höher ist ihr Anteil an Antioxidantien. 

Bakterien haben keine Chance

Außerdem enthalten rote Zwiebeln sogenannte Sulfide. Das sind Schwefelverbindungen, die das Bakterienwachstum hemmen. Dies ist extrem wichtig, denn diese Bakterien sorgen für die Bildung krebserregender Nitrosaminen. Sie entstehen unter anderem im sauren Milieu des Magens aus Nitriten und Aminen. Da die Sulfid-Verbindungen jedoch dieses Wachstum verhindert, wird die Bildung von potenziellen Krebszellen im Keim erstickt.

Super-Knolle mit Super-Kräften

Auch Schwermetalle und andere Giftstoffe werden durch den Verzehr von roten Super-Knolle unterstützt. Damit diese aber ihre volle Wirkung entfalten kann, sollten möglichst die äußeren Ringe auf dem Teller landen. Diese enthalten nämlich die höchste Konzentration an Pflanzenstoffen. Bestellen Sie also das nächste Mal bei uns im Restaurant Paraiso Organico eine Extraportion Zwiebeln. Wir servieren sie Ihnen gern. Guten Appetit!

Ausserdem lässt sich die Blutbildung durch Trinken von Kräuterblut, RoteBeete-Saft und roter Zwiebel Saft verbessern. Sicher wird die rote Beete und dessen Heilungswirkung von uns als kommender Artikel behandelt.

Superfood Ingwer?

Kaffee doch nicht so ungesund

Im Urlaub bitte Stecker ziehen

Er steigt und steigt … der Meeresspiegel

Klar, wir wissen es alle – außer vielleicht der Donald – der Klimawandel schreitet voran. In den letzten Jahren jagte nicht selten eine Hitzewelle die nächste. Überall in Europa und der Welt schwitzten Mensch und Tier. Das hat natürlich auch gravierende Auswirkungen auf Nord- und Südpol. Die Gletscher schmelzen … der Meeresspiegel steigt. 

Der Meeresspiegel steigt rasant!

Komm, hol die Rettungswesten raus

Werden wir womöglich bald alle ersaufen? Möglicherweise! Eine neue Studie ermittelte jetzt, dass der Meeresspiegel im letzten Jahr erschreckend schnell gestiegen ist – und zwar um ganze 3.7 Millimeter. Klingt erst einmal nicht viel … ist es aber! 

Paradiesisch untergehen

Ein Paradies steht schon vor dem Untergang. Geht es mit der Erderwärmung so weiter, wird es die Malediven im Jahr 2100 nicht mehr geben. Und Costa Rica? Auch unsere Wahlheimat hat immer häufiger mit extremen Wetterphänomen, steigenden Fluten und wärmenderen Küstengewässer zu kämpfen. So kommt es an der Pazifikküste immer häufiger zu gefährlichen Springfluten, Fische sterben aus.

Touristen, wir lieben und hassen sie

Es ist also unerlässlich, dass wir alle an einem Strang ziehen um die Erderwärmung möglichst im Zaum zu halten. Dies gilt auch für die Tourismusindustrie, die hier in Costa Rica zu den Haupteinnahmequellen gehört. Klar, Touristen bringen Geld! Aber mit der wachsende Zahl an Urlaubsflügen erhöht sich auch die CO2-Emission – und wo mehr Menschen sind, ist auch mehr Müll! 

Mit Eco-Hotels gegen Massentourismus

Silver lining am Horizont

Eco-Hotels, wie zum Beispiel das Paraiso de Cocodrilo hier in Guanacaste, sorgen aber für den Streifen Hoffnung am Horizont. Statt auf Massenandrang wird hier versucht, im Einklang mit der Natur zu leben. Und dazu gehört auch mal, auf Plastikliegestühle am Strand zu verzichten! 

Greta zeigt der Politik, wo es langgeht

15-Jährige beweist mehr Verstand als unsere Staats-“Oberhäupter“

Rollstuhlfahrer im Meer?

Greta zeigt der Politik, wo es langgeht

“Gebt den Kindern das Kommando, Sie berechnen nicht, was sie tun, Die Welt gehört in Kinderhände, Dem Trübsinn ein Ende”

Herbert Grönemeyer wusste dies bereits 1986. Seit Tausende Schüler und Schülerinnen, angefacht von der 15-Jährige Greta Thunberg, jeden Freitag unter dem Motto „Fridays for Future“ die Schule schwänzen und lautstark durch die Metropolen der Welt ziehen,weiß es auch die Politik. Und der schmeckt das Commitment der jungen Generation so überhaupt nicht!

Greta Thunberg – Die Klima-Rebellin

Politiker laufen Sturm

“Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis. CL” twitterte unlängst FDP-Schnösel Christian Linder. Kurz gesagt: Büffelt lieber unsinniges Zeug, als uns unser Versagen öffentlich aufs Butterbrot zu schmieren. 

Christian Lindner, ein Fähnchen im Wind

Moment mal, sagten Sie nicht selbst, Herr Lindner, Sie hätten „die Schulzeit nur auf einer Arschbacke abgesessen“? Geistige Höhenflügen also Fehlanzeige. Und im Wahlkampf hieß es dann wiederum in großen pinken Lettern: “Schulranzen verändern die Welt, nicht Aktenkoffer!” Fast scheint es, Sie gleichen einem Fähnchen im Wind. 

Taten müssen folgen

Geht es der Politik also womöglich einfach gründlich gegen den Strich, dass endlich ein Aufbegehren in der Gesellschaft herrscht – und das von den Jüngsten unter uns?! Plötzlich heißt es nicht mehr nur „ ja und Amen“, plötzlich werden konkrete Taten gefordert. Denn wie viele Klima-Kipfel sollen noch verstreichen, wieviel Schmutz muss noch in die Luft geblasen werden, bevor die Politik aufwacht? Lindner und Konsorten kann es egal sein. Die Herren und Damen werden die große Klimakatastrophe nicht mehr erleben. Aber denken wir doch bitte an die nachfolgenden Generation.

Greta kümmert der Gegenwind herzlich wenig. Gut so, die kleine Aktivistin ist unlängst für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Ein Zeichen in die richtige Richtung!

Schüler in Australien beziehen Stellung

15-Jährige beweist mehr Verstand als unsere Staats-“Oberhäupter“

Cannabis Legalisierung bringt Geld und Arbeit

I don’t care about climate change

Lass uns weiter Menschen schlachten

Ach, die Indianer und der moderne Mensch: das ist eine lang zurückreichende Geschichte…und die ist alles andere als positiv für uns. Eigentlich treten wir da nur als grausige Mörder in Erscheinung, also am besten vergessen wir das ganze gleich…heutzutage ist ja eh alles anders. Indigene Völker gibt es ja gar nicht mehr so wirklich, oder?

Amerika Indianer
So kennen wir den „typischen“ Indianer

Indianer: so geht`s!

Von wegen: indigene Völker sind heute noch auf der ganzen Welt verteilt. Ob Asien, Mittel- oder Südamerika. Okay, es handelt sich zwar nur um wenige und vergleichsweise kleine Gruppen, aber sie leben teilweise sogar ohne irgendeinen Kontakt zur Außenwelt. Und das sollte auch besser so bleiben, denn schuld an der krassen Dezimierung haben natürlich wieder mal wir: der „moderne“ Mensch.

Beispielsweise kamen im 16. Jahrhundert die spanischen Eroberer nach Lateinamerika und hinterließen neben Pferden jede Menge Zerstörung und Tod. Sie rotteten die indigene Bevölkerung nahezu vollkommen aus und was ist übrig geblieben von einst starken und selbstständigen Stämmen?

Indigene Völker in Costa Rica – heute

Viel hat sich natürlich verändert. Viele Stämme haben ihre alten Traditionen vernachlässigt, wurden immer mehr in die westliche Welt integriert und sprechen heute teilweise nur noch spanisch. Ihre alte Sprache ist verloren gegangen….

Aber das ist nicht überall so: auch in Costa Rica gibt es noch wenige Gruppen, die es tatsächlich geschafft haben Abstand von uns zu halten. So wie zum Beispiel die Cabécares. Sie haben ihre Identität bewahrt und leben noch nach alten Traditionen. So haben sie ihre eigene Sprache, Religion und Kultur. Sie fischen, gehen auf die Jagd, kochen nach alten Rezepten und gebrauchen natürliche Medizin. Hier werden sie auch von der Regierung geschützt, beispielsweise mit Indianer-Reservaten. Denn zu viel Unheil wurde diesen Menschen bereits angetan.

Indigene Völker in Lateinamerika
Indianer leben auch heute noch im Regenwald

Mörder bleibt Mörder

Allerdings hat sich so viel gar nicht geändert. Indigene Völker werden noch heute immer weiter bedrängt und in Gefahr gebracht, vor allem wenn es an staatlicher Unterstützung fehlt. Kommt dann nämlich ein Bolsonaro und gesteht den Indianern in Brasilien keinerlei Schutz zu, könnte es schwierig werden…So wie der brasilianische Präsident, sehen auch viele Andere keine Notwendigkeit alte traditionelle Stämme zu schützen. Steht ein indigener Stamm, tief im Regenwald, zwischen Unternehmern und ihrem Geld, wird dieser gelegentlich sogar einfach abgeschlachtet. Das geschieht ganz leise und ohne Zeugen, also auch ohne irgendwelche Folgen. Schön wie wir Menschen mit anderen Menschen umgehen und aus unseren Fehlern lernen…., oder kann man solche Schlachter überhaupt „Mensch“ nennen?

Dieses Mädchen zeigt wo`s lang geht und kämpft fürs Klima!

Frühstücken mit Kolibris in Costa Rica

Nächstes Jahr wird alles anders!

Dinge besser machen

Nächstes Jahr wird alles anders: versprochen! Neues Jahr, neuer Mensch! Wer kennt es nicht? Unsere Vorsätze, die wir jedes Jahr groß ankündigen und dann…naja meist nicht wirklich umsetzten…Sind diese Versprechen an uns selbst also nur reine Selbsttäuschung oder könnten wir sie tatsächlich erfüllen?

Silvester-Traditionen in Deutschland

Ach ja, bald ist es wieder so weit: der Jahreswechsel steht bevor. 2018 verabschiedet sich und macht einen Abgang, damit 2019 durchstarten kann. Auch in Deutschland gibt es für Silvester so einige Bräuche: neben dem Bleigießen oder den Raketen zu Mitternacht sind auch die Neujahrs-Vorsätze ein Teil unserer Kultur. Und jedes Jahr ist es gefühlt die gleiche Leier…

Familie und Freunde kündigen ihre großen Neujahrs-Ziele an, du selbst machst dir Gedanken, was in deinem Leben besser laufen könnte und schon sind eure Neujahrs-Vorsätze entstanden. Dabei gibt es in Deutschland auch so einige Klassiker.

In Deutschland kracht es ganz schön!
Das Feuerwerk um Mitternacht gehört einfach zu Silvester!

Unsere Vorsätze für 2019

Auch dieses Mal wurden wieder Umfragen zum Jahreswechsel durchgeführt. Auffällig ist die Nummer 1 der Vorsätze fürs nächste Jahr und dieser handelt nicht von Familie oder Freunden sondern: die Leute wollen weniger Stress. Schon wieder steht dieser Punkt ganz oben auf der deutschen Liste und sagt doch so einiges über unsere Gesellschaft und unsere Lebenseinstellung aus. Mit nur zwei Prozentpunkten weniger wünschen sich 60% der Befragten mehr Zeit mit ihrer Familie und Freunden zu verbringen.

Dann kommen wie üblich mehr Sport, gesündere Ernährung, der Wunsch abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Alles schon mal gehört. Doch bringen diese Vorsätze wirklich was oder sind sie eh zum Scheitern verurteilt?

Im neuen Jahr ins Fitnessstudio
Neben Familie und Freunden, ist auch der Vorsatz abzunehmen weit verbreitet

Können wir unsere Vorsätze einhalten?

Können wir unsere Vorsätze einhalten?Zum einen kommt es natürlich immer drauf an wie ernst es einem ist. Sagt man seinen Vorsatz nur so locker dahin und weiß im Hinterkopf eh schon: „nö, den werd ich wohl nich` wirklich durchziehen“…wird es vermutlich auch so eintreten.

Wir Menschen kriegen unseren Arsch nur schwer hoch, Veränderung fällt uns nicht leicht. Aber unmöglich ist es auch nicht. Experten raten daher, neben dem Vorsatz auch einen konkreten, erfüllbaren Plan aufzustellen. Beispielsweise eine Work-out-routine oder einen klaren Essensplan. So wird der bloße Vorsatz schon realer und schwebt nicht nur irgendwo in unserem Kopf herum.

 

Von Null anfangen

Einige Argumente gegen diese Neujahrsvorsätze sind, dass man sich ja das ganze Jahr über ändern kann. Man könnte auch im August mit einer Diät anfangen oder im Oktober mit dem Rauchen aufhören. Natürlich, umso früher, umso besser. Allerdings hat der Jahreswechsel tatsächlich schon einen gewissen Zauber. Nie beschäftigen wir uns so intensiv mit uns selbst und unseren Wünschen für Veränderung, wie um diese Zeit des Jahres.

In gewisser Weise fühlt sich der Jahreswechsel schon für viele wie ein Neuanfang an. Man lässt das Alte hinter sich und blickt voller Euphorie auf eine neue Chance sein Leben zu gestalten. Es ist als wäre mit dem 01. Januar vieles auf Null gesetzt und das kann durchaus sehr motivierend wirken. Und genau diese Motivation fehlt vielen, wollen sie während dem Jahr eine große Veränderung vollziehen.

Wer also tatsächlich unzufrieden mit 2018 war, hat nun die Möglichkeit 2019 anders anzugehen. Letztendlich kommt es aber nicht auf das neue Jahr, sondern auf uns selbst an. Immerhin sind wir es die fürs Abnehmen auf ein Laufband steigen müssen….leider….

Eine 15-Jährige geigt den Politikern so richtig die Meinung!

Traumhotel mitten im Dschungel

15-Jährige beweist mehr Verstand als unsere Staats-“Oberhäupter“

Als 15-Jährige eine Rede auf der UN-Klimakonferenz halten, klingt schon ein wenig absurd, oder? Aber genau das ist erst vor ein paar Tagen passiert.

Greta Thunberg:

15 Jahre, Schwedin, liebt es mit ihren Hunden spazieren zu gehen. Ein ganz normales Mädchen wie es auf den ersten Blick scheint. Aber nein das trifft hier auf gar keinen Fall zu. In Greta steckt nämlich jede Menge Wut und Enttäuschung und zwar auf unsere Politiker. Und dieses Mädchen nimmt kein Blatt vor den Mund.

Schon seit längeren fällt die junge Schwedin durch ihr mutiges Verhalten auf. Als die Sommerferien dieses Jahr enden, denkt Greta nicht mal daran in die Schule zu gehen. Sie setzt sich im August mit einem Schild auf dem: „Schulstreik für da Klima“ steht vor das schwedische Parlament in Stockholm, um gegen die aktuelle Klimapolitik zu demonstrieren.

Auf die Zukunft ist geschissen

Mittlerweile schwänzt sie „nur“ noch freitags die Schule und verbreitet den Hashtag #FridaysForFuture auf Twitter.

Greta hält eine Rede
Greta auf dem „People`s climate march“ in Schweden

Rede auf UN-Klimakonferenz

Schon damals hat sie mit ihrer Aktion viele, vor allem Schüler, inspiriert selbst auf die Straßen zu gehen, um zu demonstrieren. Und nun ist sie sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Sie wurde eingeladen auf der UN-Klimakonferenz dieses Jahr in Kattowitz eine Rede zu halten. Und da hat sie tatsächlich kein Blatt vor den Mund genommen.

Sie sagt ganz klar und deutlich, dass auf unsere Politiker kein Verlass sei: „Sie haben uns schon in der Vergangenheit ignoriert und werden es wieder tun. Wir sind hierher gekommen, um sie wissen zu lassen, Veränderung wird kommen, ob sie es wollen oder nicht.“

Greta sieht, im Gegensatz zu unseren Staatsoberhäuptern, die Notwendigkeit einer radikalen Veränderung. Laut ihr gibt es keine „Grauzone“, wenn es um das Überleben der Menschen auf dieser Erde geht. Es muss also alles daran gesetzt werden dieses existenzielle Problem zu bekämpfen. Und da unsere Politiker versagt haben und sich wie „Kinder“ verhalten, müssen wir selbst uns nun beteiligen, damit endlich mal etwas voran geht.

Greta redet Politikern ins Gewissen
Gretas Rede an den UN Generalsekretär António Guterres

Die Jugend soll aktiv werden

Das junge Mädchen richtet ihre Appelle vor allem an die jüngeren Generationen, also an Schüler wie sie, denn die Erwachsenen „scheißen“ lediglich auf ihre Zukunft. Also liegt es an ihnen etwas zu ändern. Die heutigen Medien sollen genutzt werden, um ihre Botschaft weiterzutragen.

Denn Greta sagt ganz richtig: „Wozu denn in der Schule für eine Zukunft lernen, wenn es womöglich gar keine Zukunft gibt?“

 

Australiens Schüler haben genug!

 

 

 

 

 

Cannabis Legalisierung bringt Geld und Arbeit

4 Millionen Deutsche konsumieren regelmäßig Cannabis

Durch die Legalisierung von Cannabis in Deutschland könnte der Staat jährlich rund 2,39 Milliarden Euro einnehmen. Das hat jetzt ein Professor der Universität Düsseldorf im Auftrag des Deutschen Hanfverbands ermittelt. Die Summe setzt sich aus Steuereinnahmen und Kosteneinsparungen zusammen.

Denn für die Verfolgung und Sanktionierung von Cannabisstraftaten brauchen Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte jedes Jahr eine Menge Geld. Alleine die eingesparten Polizeikosten lägen bei etwas mehr als 1 Million Euro. Einnahmen kämen unter anderem aus diversen Steuern, wie zum Beispiel Cannabis-, Gewerbe-, Umsatz- und Körperschaftssteuer. Aber das pflanzliche Produkt würde nicht nur Geld bringen, es eröffnete auch einen komplett neuen Wirtschaftszweig, der für Unternehmer ziemlich attraktiv ist.

Dieses Jahr wurde in Kanada die Legalisierung durchgesetzt
Die Legalisierung würde dem Staat Milliarden Einnahmen bringen

Außerdem würden knapp 20.000 Arbeitsplätze entstehen. Das lässt sich am Beispiel des US-Bundesstaates Colorado ermitteln. Vor knapp 6 Jahren wurde dort Cannabis legalisiert, seitdem entstanden 30.000 neue Arbeitsplätze mit Bezug zur Cannabisindustrie. Die Arbeitslosenquote liegt dort jetzt unter dem nationalen Durchschnitt. Die Sorge, dass der Konsum durch die Legalisierung ansteige, scheint unberechtigt. In Colorado wird nicht mehr als vorher konsumiert und die Niederlande liegen auch im internationalen Durchschnitt.

2017 unterzeichneten 80.000 Bundesbürger eine Initiative zur Legalisierung. Das war die erfolgreichste Petition in diesem Jahr. Kein Wunder, denn rund 4 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis, das entspricht ca 250 Tonnen.

Durch das Verbot geraten jedoch viele in die Illegalität, da sie auf dem Schwarzmarkt kaufen müssen. Die Legalisierung würde das verhindern. Zusätzlich brächte sie Qualitätskontrollen und der Jugendschutz könne besser überwacht werden. Denn auf dem Schwarzmarkt fragt sicherlich keiner nach dem Personalausweis…

 

Wer ohne Cannabis entspannen möchte, ist hier gut aufgehoben

Arribada – A spectacular event

The arribada turned into a real event for tourists

The sun sets and thousands of sea turtles arrive at the beach. This is another beautiful miracle of mother nature in Costa Rica. The arribada („arrival“) of the olive bastard turtles. It is a spectacular event, which just takes place in very certain nights but unfortunately, the tourists discovered it. And now there are nearly more humans than reptiles at Playa Ostional during the arribada.

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Regen adé, Sonne olé

Wetter samara 3.november 2018

Es scheint es klar zu sein; in Costa Rica Sommer beginnt, zumindest in Guanacaste. Seit Tagen hat es nicht mehr geregnet in Guanacaste, ab und an stehen lediglich ein paar Wolken am Himmel… Die Luft ist trockener und es gibt eine kühle, angenehme Brise. Inzwischen lässt sich das Meer auch wieder gut begehen und ist sauberer…

Die starken Regenfälle und Winde hatten viel Treibholz an die Strände gespült.

Von Samara nach Nosara
Der Fluss ist flach aber hat noch weichen Untergrund

Einige Flüsse konnten nicht mehr durchfahren werden. Sie waren einfach zu hoch und die Strömung zu stark. Aber auch das geht jetzt wieder und man kommt ohne Probleme an sein Ziel.

Härtestes Mountainbike-Rennen der Welt

Los Conquistadores in Costa Rica fordert seine Teilnehmer immer wieder heraus

Ab dem 1. November findet wieder die Ruta de los Conquistadores statt. Innerhalb von  Tagen fahren Teilnehmer aus der ganzen Welt in 3 Etappen von der Pazifik- zur Atlantikküste Costa Ricas. Die Strecke geht auf die Eroberung durch die Spanier vor mehr als 500 Jahren zurück.

Heute gilt diese Route als die wohl härteste Mountainbike-Strecke der Welt… Neben mentaler und körperlicher Kraft und Ausdauer, ist auch Flexibilität und Geschick gefragt… Denn nicht nur das Klima ändert sich unvorhersehbar, auch das Terrain ist wandelbar. Durch plötzliche Regenfälle kann sich der Weg innerhalb kürzester Zeit ändern. Es gilt: Die Rute muss nicht gefahren, sie muss auch überlebt werden.

 

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