Costa Rica Bustransfer
Busse

Costa Rica Bustransfer von Nicoya nach San Jose – Was läuft hier falsch?

Im Jahre 2015 angekommen, kämpfen viele Gesellschaften darum ihren Abnehmern die besten Angebote machen zu können. Der Costa Rica Bustransfer von Nicoya nach San Jose scheint da allerdings eine Ausnahme zu machen. Man könnte meinen, sie ignorieren, dass diejenigen, die ihre Tickets kaufen, Kunden sind und herausragende Behandlung verdienen. Schließlich ist der Kunde bekanntermaßen der König.

Meinung und Anregungen

Auf dem Trip, der nicht kürzer als vier Stunden ist, gibt es einige Dinge, die keinen Sinn machen und mit denen die Mitfahrer nicht konfrontiert werden sollten:

  1. Man kann sein Ticket nicht im Internet oder über das Handy kaufen. Wenn man also einen guten Sitzplatz möchte, muss der Reisende schon Im Voraus zum Terminal gehen und zahlen oder am besten eine lange Zeit vor Abfahrt ankommen, um sicher zu gehen, dass er am Ende nicht wortwörtlich ohne Sitzplatz dastehen.
  2. Beim Ticketkauf haben Kunden nicht die Möglichkeit, sich auszusuchen, wo sie für vier Stunden sitzen werden. Man kann sich also nicht entscheiden, ob man lieber am Gang oder am Fenster sitzen möchte.
  3. Man kann nicht mit Kreditkarte zahlen. Diejenigen, die kein Bargeld mit sich zum Terminal bringen, haben ein ernsthaftes Problem.
  4. Von all den täglichen Routen, gibt es nur eine, die aktuell über den Caldera highway führt, welcher der kürzeste Weg ist, nach San Jose zu gelangen.
  5. Einen Bus mit Klimaanlage zu finden, bedeutet wirklich großes Glück, da es in Nicoya, grade um die Mittagszeit, wirklich sehr heiß ist.
  6.  Auch wenn die Sitze schon alle belegt sind, werden immer noch Tickets an diejenigen verkauft, die gewillt sind zu stehen. Eine wirklich fragwürdige Methode, da diese zu schweren Unfällen führen kann.
  7. Bei einer so langen Reise, liegt es auf der Hand, dass die Mitfahrer bestimmt eine Toilettenpause brauchen. Den Busfahrern scheint das aber nicht klar zu sein.
  8. Der Platz zwischen den Sitzen ist nicht angemessen für einen vierstündigen Trip, weswegen es auch normal ist, dass die Passagiere nach der Fahrt unter Beinschmerzen leiden. Ausstrecken ist hier nicht möglich und wenn der Vordermann seinen Sitz nach hinten kippt, bleibt sogar noch weniger Platz für die Beine.
  9. Viele der Fenster funktionieren nicht. Wie es der Zufall eben meistens will, lassen sich oft die Fenster derjenigen, die schwitzen nicht öffnen. Diejenigen, die ihr Fenster lieber schließen würden, können wiederum das nicht.
  10. Es scheint als würde die Mechanik der Busse nicht inspiziert, bevor sie sich auf die Reise machen. Deswegen kommt es auch nicht selten vor, dass sie auf ihrem Weg stranden und die Mitfahrer an ihren Plänen hindern, da sie nicht rechtzeitig ankommen werden.

Häufiger Diebstahl

Alles in allem kann man mit Recht behaupten, dass die Verbesserung der Reisequalität reichlich Luft nach oben bietet. Ein hilfreicher Tipp für Passagiere ist außerdem, gut auf ihre Wertgegenstände und das Gepäck aufzupassen und immer nah am Mann zu tragen. Für den häufigen Diebstahl kann die Busgesellschaft zwar nichts, aber wer will schon nach vier Stunden feststellen, dass das Portemonnaie samt Reisepass am Flughafen nicht mehr vorhanden ist?

Costa Rica Bustransfer Diebstahl
Taschendiebe in den Bussen Costa Rica

 Was dem Bustransfer zu Gute gehalten werden muss, ist allerdings, dass die Preise mehr als human sind und alle anderen Alternativen, sprich Taxi oder „private“ Shuttlebusse, weitaus mehr ins Geld gehen.

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