Fucking mehr

Fucking mehr, oder war das schon alles? Alltagstrott oder Aussteiger? Oder vielleicht einfach mal Reinschnuppern ins Aussteigerleben? In welchem „Kostüm“ steckt ihr denn gerade?

Schon seit längerer Zeit brodelt etwas in euch. Irgendwas ist nicht ganz so stimmig wie ihr es euch einredet in eurem Leben. Es ist nichts Gravierendes, man kann es nicht sofort benennen. Es bleibt unter der Oberfläche und von dort schafft es ein dauerndes Gefühl der Unruhe und Unzufriedenheit.

Ihr habt das Gefühl, euer Leben nicht im Griff zu haben. Oder überhaupt keimt der Gedanke auf, mit euch stimmt etwas nicht. Worte wie „aussteigen“ und „den Hut drauf schmeißen“  kommen immer öfter auf. Viele Faktoren von außen schleudern euch immer wieder hin und her, wie ein endloser Waschgang in der Waschmaschine mit der leisen Hoffnung auf „Sauberkeit“.

Passagier oder Kapitän?

Aber eines wird euch allmählich immer klarer: Ihr seid mehr Passagier als Kapitän oder Steuermann. Und euch wird auch klar, dass sich etwas verändern muss.

Es geht euch nicht sofort um das perfekte Glück, denn das stellt sich Schritt für Schritt ein. „Glücklich sein“ means what? Es ist doch mehr ein Prozess und ein Weg als ein Resultat oder Endergebnis? Ihr schweift immer öfter im Internet nach möglichen Destinationen? Vielleicht Amerika? Oder Australien, ein wenig surfen wär schon geil? Ach was, wieso nicht Costa Rica? 3 Klimazonen in einem? Mega.

Es geht darum: Auszusteigen um sich mal zu vergewissern ob es denn zum Teufel überhaupt der passende Waschgang ist und dadurch wieder innere Ruhe zu finden und auch ein Stück Zufriedenheit zu erlangen.

Ihr beschließt, es muss sich jetzt sofort etwas ändern. Vielleicht habt ihr diesen Entschluss sogar schon vor geraumer Zeit getan. Nur irgendwas bremst, irgendwas führt dazu, dass sich eben rein gar nichts ändert. Man steht sich eben einfach oft selbst im Weg. Und je klarer einem wird dass sich gar nichts ändert, solange man sich selbst nicht ändert und dadurch alles beim Alten bleibt, umso stärker wird der „Drang“ zum Aussteiger zu werden.

Aussteigen aus dem Alltagstrott

Den meisten Menschen fällt es noch nicht einmal auf: Irgendwann als Kind besteigen wir das Schiff, glauben der Kapitän der Weltmeere zu sein und sind dennoch nur ein Passagier und verlassen das Schiff dann unser Leben lang nicht mehr.

Die Einstellung, was „soziale Konventionen erfüllen“ betrifft, ist so tief verwurzelt, dass es keine andere Möglichkeit gibt. Es ist wie einem Fisch im Aquarium. Fische haben kein örtliches Gedächtnis, was bedeutet, es fällt ihnen nicht auf, wenn sie von einer Ecke des Aquariums zur anderen schwimmen. Sie wissen nicht, dass sie vor 30 Sekunden bereits am gleichen Ort waren.

Ähnlich geht es vielen Menschen in ihrem Alltagstrott, sei es nun beruflich oder privat. Die Scheuklappen sind so festgezurrt, dass ein Blick links oder rechts unmöglich erscheint. Sie bemerken es einfach noch nicht einmal.

Abschalten am Strand
Einfach mal loslassen und inspirieren lassen!

Selbstzweifel, aber der Arzt kommt gleich, vielleicht

Und dann gibt es da noch jene, die zwar gerne würden, aber die Selbstzweifel haben die Oberhand. Einfach so gegen den Strom zu schwimmen? Dadurch wird man sichtbar und muss sich vielleicht manchmal auch ganz unangenehmen Fragen stellen. Und dann ganz ohne Freunde dastehen? In Einsamkeit enden?

Und so fühlt sich für die meisten unter uns das Leben an wie ein Überseeflug – lange und anstrengend mit nix Ordentlichem zu essen.

Dann machen wir es uns eben mit Essen, Trinken ,Schlafen, Lesen und Fernsehen ein wenig erträglicher, bis wir alle am Ziel sind. Dererlei gäbe es dann 2: Pension oder Urlaub. Der Weg dorthin, der soll so schnell wie möglich vorbei gehen, damit dann endlich das Ergebnis genossen werden kann. 

Aber, was war nochmal das Ergebnis? Ach ja, die 2 Wochen Urlaub… Aber von Innen sehen Hamsterräder ja auch wie Karriereleitern aus.

Fucking mehr, nicht mehr auf den Arzt warten

Und da ist sie wieder die Stimme, die sagt: „Mensch, da draußen muss es doch fucking mehr geben“! Bin ich denn die Einzige/der Einzige der so denkt und fühlt? Wo finde ich Gleichgesinnte? Was sind überhaupt die richtigen Fragen?

Wir greifen euch mal ein wenig unter die Arme und geben euch heute mal eine grobe Reihenfolge:

  1. Was genau sucht ihr?
  2. Wieviel Vorbereitungszeit verbleibt euch?
  3. Gibt es einen Plan B?
  4. Welches fucking Land darf es sein?
  5. Welche Konsequenzen bringt die Entscheidung mit sich?

Macht euch doch mal Gedanken rund um diese Fragen. Wir liefern euch demnächst ein paar geile Antworten.

Fuck you, ich bin weg am Meer, und komme nicht mehr wieder, vielleicht..

Für alle die nicht warten können: coole Tips rund um eine Auszeit in Costa Rica findet ihr unter Urlaub am Meer. Oder gleich raus aus dem Hamsterrad und aussteigen.

Ich will Ihnen nichts verkaufen, gebe nur meine Erfahrungen weiter.

Wo der Chill-Faktor ganz hoch ist!